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CO-Kombimelder: Rauch & Kohlenmonoxid erkennen

Ein CO-Kombimelder schützt doppelt: Er erkennt sowohl Rauch bei einem Brand als auch farbloses, geruchloses Kohlenmonoxid (CO) – eines der gefährlichsten Alltagsgifte. Besonders empfehlenswert für Räume mit Gasheizung, Kamin oder Ofen.

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Was ist Kohlenmonoxid – und warum ist es so gefährlich?

Kohlenmonoxid (CO) entsteht bei unvollständiger Verbrennung – zum Beispiel in Gasheizungen, Kaminen, Holzöfen oder Grills. Das Gas ist farb- und geruchlos: Man kann es weder sehen noch riechen.

Schon geringe Konzentrationen führen zu Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit. Höhere Konzentrationen sind tödlich – und das oft im Schlaf, weil man die Warnsymptome nicht wahrnimmt.

Wo wird ein CO-Kombimelder empfohlen? In jedem Raum mit offener Feuerstelle, Gasheizung, Ölheizung oder Holzofen. Besonders wichtig: Schlafzimmer in Häusern mit Heizanlage im Keller.

CO-Melder vs. Kombimelder – was ist sinnvoller?

  • Separate Geräte: mehr Flexibilität beim Anbringen (CO-Melder unten, Rauchmelder oben)
  • Kombimelder: ein Gerät statt zwei – einfacher und günstiger
  • Empfehlung: Für die meisten Haushalte reicht ein Kombimelder völlig aus
Wo den CO-Melder anbringen?
  • ✓ Im Schlafzimmer – für Schutz im Schlaf
  • ✓ Neben Heizraum/Kamin
  • ✓ Im Flur zwischen Heizung und Schlafzimmer
  • ✗ Nicht direkt über dem Herd (Kochrauch)
  • ✗ Nicht in der Garage

FAQ: CO-Kombimelder

Ist ein CO-Melder in Deutschland Pflicht?

Nein, ein CO-Melder ist in Deutschland aktuell nicht gesetzlich vorgeschrieben – im Gegensatz zu Rauchmeldern. Dennoch empfehlen Feuerwehr und Behörden den Einsatz dringend, besonders in Häusern mit Gasheizungen, Kaminen oder Holzöfen.

Wie lange hält der CO-Sensor?

Die meisten CO-Sensoren haben eine Lebensdauer von 7–10 Jahren. Danach muss das gesamte Gerät ausgetauscht werden, da der Sensor nicht separat erhältlich ist. Achten Sie beim Kauf auf Geräte mit 10-Jahres-Sensor – so müssen Sie Batterie und Gerät gleichzeitig ersetzen.

Kann ich den Kombimelder auch in der Küche verwenden?

Für die Küche empfehlen wir einen separaten Hitzemelder statt eines Rauchmelders, da Kochrauch und Dämpfe beim normalen Kochen zu Fehlalarmen führen können. Möchten Sie in der Küche CO detektieren, können Sie einen reinen CO-Melder anbringen – dieser reagiert nicht auf Kochrauch.

Wo im Raum sollte ein CO-Melder hängen – hoch oder niedrig?

CO hat fast die gleiche Dichte wie Luft und verteilt sich gleichmäßig im Raum – anders als Gas (das schwerer ist und sinkt) oder Rauch (der steigt). CO-Melder sollten daher auf Kopfhöhe (ca. 1,5 m) oder nach Herstellerangabe angebracht werden. Viele CO-Kombimelder werden wie Rauchmelder an die Decke montiert – das ist ebenfalls möglich, da CO sich vertikal nicht wesentlich schichtet.

Was sind typische CO-Quellen in Wohnungen?

Kohlenstoffmonoxid entsteht überall dort, wo Brennstoffe unvollständig verbrennen: Gasheizungen, Gasthermen, Holzöfen, Kamine, Gaskocher und – besonders gefährlich – Verbrennungsmotoren in angrenzenden Garagen. Auch verstopfte Kamine oder schlechte Belüftung bei Ölheizungen sind häufige Ursachen. Jährlich sterben in Deutschland laut Statistik rund 400 Menschen an CO-Vergiftungen.

Ab welchem CO-Wert schlägt ein Kombimelder Alarm?

CO-Melder nach EN 50291 reagieren je nach Konzentration und Einwirkungsdauer: Bei 50 ppm über 60–90 Minuten, bei 100 ppm nach 10–40 Minuten, bei 300 ppm innerhalb von 3 Minuten. Beim Schlafen ist das Risiko besonders hoch, weil man CO nicht riecht und auch bei niedrigen Konzentrationen ohnmächtig werden kann. Deshalb ist ein Melder im Schlafzimmerbereich bei Gasheizung unverzichtbar.

Kann ich nur einen CO-Melder kaufen statt des Kombis?

Ja, reine CO-Melder sind günstiger (ab ca. 20 €) und sinnvoll, wenn Sie bereits separate Rauchmelder haben. Der Vorteil eines Kombmelders: ein Gerät statt zwei, weniger Aufwand bei Installation und Wartung. Wenn Sie bei Null anfangen oder ein Gerät im Schlafzimmer nachrüsten möchten, ist der Kombimelder die komfortablere Lösung.

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